Kostenfreier Selbsttest · Neun Felder

Sie sehen, welche Voraussetzungen Sie für die Arbeit als Business Coach mitbringen.

60 Aussagen, rund fünfzehn Minuten. Acht Felder entlang der ICF-Kernkompetenzen 2025, dazu ein neuntes Feld zu digitaler Praxis und KI. Kein Urteil über Ihre Eignung, sondern ein Profil aus Stärken und Entwicklungsfeldern.

Eigenentwicklung von HM-i auf Grundlage der Coaching-Wirkungsforschung. Kein validiertes Auswahlinstrument.

60Aussagen 15 Min. 9 Felder Kostenfrei
9 FELDER

Was ein Business Coach mitbringen muss

Die ICF-Kernkompetenzen beschreiben, was ein ausgebildeter Coach kann. Dieser Test fragt eine Stufe davor: Welche Voraussetzungen bringen Sie aus Ihrem Berufsalltag mit, aus denen sich diese Kompetenzen entwickeln lassen. Acht Felder folgen den ICF-Kernkompetenzen in der Fassung 2025, das neunte ist eine Ergänzung von HM-i zu digitaler Praxis und KI.

Ethik und Rollenklarheit

Vertraulichkeit halten, die Grenzen der eigenen Rolle erkennen, Interessenkonflikte offenlegen. Sechs Aussagen. ICF: Demonstrates Ethical Practice.

Haltung und Selbstreflexion

Die eigene Wirkung kennen, Rückmeldung aushalten, sich weiterbilden und für sich selbst sorgen. Sieben Aussagen. ICF: Embodies a Coaching Mindset.

Auftrag und Ziel klären

Auftrag, Erfolgsmaßstab und Rahmen vereinbaren und das Ende der Zusammenarbeit mitdenken. Acht Aussagen. ICF: Establishes and Maintains Agreements.

Vertrauen und Sicherheit

Einen Raum schaffen, in dem sich jemand auch mit Unfertigem zeigt. Sechs Aussagen. ICF: Cultivates Trust and Safety.

Präsenz und Aufmerksamkeit

Bei der Sache bleiben, Stille aushalten, in Unklarheit nicht vorschnell ordnen. Sechs Aussagen. ICF: Maintains Presence.

Zuhören

Hören, was gesagt wird und was mitschwingt, samt Umfeld und wiederkehrenden Mustern. Sechs Aussagen. ICF: Listens Actively.

Fragen und Perspektivwechsel

Fragen ohne vorweggenommene Antwort, Muster benennen, Bilder anbieten. Acht Aussagen. ICF: Evokes Awareness.

Umsetzung begleiten

Aus Einsicht Handlung machen, Hindernisse mitdenken, Fortschritte würdigen. Sieben Aussagen. ICF: Facilitates Client Growth.

Digitale Praxis und KI

Beziehung im Videoformat, Sorgfalt mit Daten, klarer Umgang mit KI-Werkzeugen. Sechs Aussagen. Ergänzung von HM-i, außerhalb des ICF-Modells.
Was Sie bekommen

Drei Klarheits-Gewinne

Worauf Sie aufbauen können

Sie sehen die drei Felder, in denen Sie schon heute stark sind, und was das für Ihre Rolle als Coach bedeutet.

Woran die Ausbildung ansetzt

Sie sehen die drei Felder mit dem größten Entwicklungsbedarf, jeweils mit einem konkreten Übungsimpuls.

Die Brücke zu den ICF-Kompetenzen

Jedes Feld ist einer ICF-Kernkompetenz zugeordnet. Damit wissen Sie, wo Sie in der Ausbildung stehen werden.
Hintergrund & Methodik

Woher dieses Modell kommt

Das Modell dahinter. Grundlage sind drei Stränge: die Kernkompetenzen und der Ethikkodex der International Coaching Federation, die Wirkungsforschung zum Coaching, in der die Qualität der Arbeitsbeziehung als stärkster Einzelfaktor gilt, und die Persönlichkeitsforschung mit dem Fünf-Faktoren-Modell sowie der Forschung zu Verhaltensmustern, die unter Druck zum Scheitern führen.

Warum Voraussetzungen und nicht Kompetenzen

Die ICF-Kompetenzen beschreiben ausgebildete Coaches. Wer noch keine Ausbildung hat, kann sie nicht einschätzen. Der Test fragt deshalb nach Verhalten aus dem Berufsalltag, das jeder von sich kennt, und ordnet es anschließend den Kompetenzen zu.

Wie hier gemessen wird

60 Aussagen, sechs bis acht je Feld, siebenstufige Zustimmung. Je Feld wird der erreichte Anteil in Prozent ausgewiesen. Es gibt kein Gesamtergebnis und keine Bestehensgrenze, weil eine Selbsteinschätzung kein Auswahlverfahren ersetzt.

Was der Test nicht ist

Er ist kein validiertes Auswahlinstrument und kein Ersatz für ein Aufnahmegespräch. Selbsteingeschätzte Fähigkeit sagt tatsächliche Leistung nur schwach vorher. Der Wert liegt darin, dass Sie Ihren Ausgangspunkt kennen, bevor Sie mit der Entwicklung beginnen.
So funktioniert's

In 3 Schritten zu Ihrem Ergebnis

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60 Aussagen beantworten

Zügig und ehrlich, bezogen auf die letzten zwölf Monate.

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Kostenfreier Coach-Skills-Check

Denken Sie an Gespräche in Ihrem Berufsalltag, nicht an Coaching-Situationen. Antworten Sie danach, wie Sie sich tatsächlich verhalten, nicht danach, wie ein guter Coach sich verhalten würde.

1. Ich halte Vertraulichkeit auch dann ein, wenn Dritte Druck machen.

Demonstrates Ethical Practice

2. Ich denke nach Gesprächen darüber nach, was ich anders hätte machen können.

Embodies a Coaching Mindset

3. Ich kläre zu Beginn, was mein Auftrag ist und was nicht.

Establishes and Maintains Agreements

4. Ich spreche an, wenn zwischen mir und meinem Gegenüber etwas nicht stimmt.

Cultivates Trust and Safety

5. Wenn mein Gegenüber schweigt, halte ich die Stille aus.

Maintains Presence

6. Ich gebe in eigenen Worten wieder, was ich verstanden habe, bevor ich weitergehe.

Listens Actively

7. Ich stelle Fragen, deren Antwort ich wirklich nicht kenne.

Evokes Awareness

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Geben Sie Ihre Daten ein, um alle 60 Aussagen freizuschalten und Ihre Auswertung zu bekommen.

Der nächste Schritt

Und wie geht es nach dem Test weiter?

Weil dieses Verfahren normativ misst, lassen sich die Einschätzungen mehrerer Personen nebeneinanderlegen. Damit werden Fragen beantwortbar, die eine Einzeleinschätzung offenlässt: Wo sehen alle dasselbe? Und wo geht die Wahrnehmung zwischen Führung und der Ebene darunter auseinander?

Sehen Sie sich Ihre drei stärksten und Ihre drei schwächsten Felder an. Die Übungsimpulse können Sie sofort im Berufsalltag ausprobieren, ohne Ausbildung und ohne Kosten.

Auf coachausbildung.com finden Sie die acht Module, die Termine des laufenden Jahrgangs und das Curriculum als PDF. Dort sehen Sie auch, in welchem Modul die Kompetenzen bearbeitet werden, die Ihren Entwicklungsfeldern entsprechen.

Wir nehmen nicht jede Bewerbung an. Im Gespräch klären wir gemeinsam, ob Ihre Ziele und unser Programm zusammenpassen. Ihr Testergebnis ist dabei ein guter Einstieg, aber keine Voraussetzung.
Wissenschaftliche Grundlage

Quellen & kommentierte Lesehinweise

Die Forschungsgrundlagen hinter dem Test – nach Themen sortiert.

International Coaching Federation (2025a) ICF Core Competencies. Lexington, KY: International Coaching Federation. Ergänzend: International Coaching Federation (2025b) ICF Code of Ethics, in Kraft seit 1. April 2025. Die acht Kompetenzen ordnet die ICF vier Bereichen zu: Grundlagen, Die Beziehung gemeinsam gestalten, Effektiv kommunizieren, Lernen und Entwicklung kultivieren. Jedes der acht Felder dieses Tests ist genau einer Kompetenz vorgelagert, und Ihr Ergebnis zeigt zuerst diese vier Bereiche, dann die Einzelfelder. Das neunte Feld zu digitaler Praxis und KI ist eine Ergänzung von HM-i und geht nicht in das ICF-Profil ein.

Graßmann, C., Schölmerich, F. and Schermuly, C.C. (2020) 'The relationship between working alliance and client outcomes in coaching: A meta-analysis', Human Relations, 73(1), pp. 35–58. Über 27 Stichproben mit mehr als 3.500 Coaching-Prozessen hängt die Qualität der Arbeitsbeziehung durchgehend mit dem Erfolg zusammen und schützt zugleich vor unerwünschten Nebenwirkungen.

Bozer, G. and Jones, R.J. (2018) 'Understanding the factors that determine workplace coaching effectiveness: A systematic literature review', European Journal of Work and Organizational Psychology, 27(3), pp. 342–361. Ergänzend: de Haan, E., Duckworth, A., Birch, D. and Jones, C. (2013) 'Executive coaching outcome research: The contribution of common factors', Consulting Psychology Journal, 65(1), pp. 40–57; de Haan, E., Grant, A.M., Burger, Y. and Eriksson, P.-O. (2016) 'A large-scale study of executive and workplace coaching', Consulting Psychology Journal, 68(3), pp. 189–207.

Goldberg, L.R. (1990) 'An alternative description of personality: The Big-Five factor structure', Journal of Personality and Social Psychology, 59(6), pp. 1216–1229; Costa, P.T. and McCrae, R.R. (1992) NEO-PI-R Professional Manual. Odessa, FL: PAR; Hogan, R. and Hogan, J. (2001) 'Assessing leadership: A view from the dark side', International Journal of Selection and Assessment, 9(1–2), pp. 40–51; Ianiro, P.M., Schermuly, C.C. and Kauffeld, S. (2013) 'Why interpersonal dominance and affiliation matter', Coaching: An International Journal, 6(1), pp. 25–46. Ergänzend zum Umgang mit Unklarheit: Furnham, A. and Ribchester, T. (1995) 'Tolerance of ambiguity', Current Psychology, 14(3), pp. 179–199, und zum aktiven Zuhören Rogers, C.R. and Farson, R.E. (1957) Active Listening. Chicago: University of Chicago. Zur Digitalisierung und zum Einsatz künstlicher Intelligenz im Coaching: Schermuly, C.C., Graßmann, C., Ackermann, S. und Wegener, R. (2022) 'The future of workplace coaching, an explorative Delphi study', Coaching: An International Journal of Theory, Research and Practice, 15(2). doi: 10.1080/17521882.2021.2014542; Haase, J. (2026) 'Erweiterung des Coachings durch Generative KI: Einblicke in Nutzung, Effektivität und Zukunftspotenziale', Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 33, S. 5-21. doi: 10.1007/s11613-025-00946-x; Hasenbein, M. und Kraiss, J. (2021) 'Hybrides Coaching in der digitalen Arbeitswelt', Coaching | Theorie & Praxis, 7(1), S. 55-68. doi: 10.1365/s40896-021-00054-4.
Häufige Fragen

Was Sie vor dem Test wissen wollen

Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.

Nein, und das mit Absicht. Eine Selbsteinschätzung kann Eignung nicht feststellen. Sie erhalten ein Profil über neun Felder mit Stärken und Entwicklungsfeldern. Die Frage nach der Passung klären wir im Aufnahmegespräch, gemeinsam und im Dialog.

Nein. Alle Aussagen beziehen sich auf Gespräche im normalen Berufsalltag. Wer noch nie gecoacht hat, kann den Test genauso beantworten wie eine erfahrene Führungskraft.

Er verwendet keine Items dieser Verfahren. Die Persönlichkeitsforschung, auf die sich Big Five und die Forschung zu Mustern unter Druck stützen, ist im Quellenverzeichnis ausgewiesen. Die Aussagen und die Auswertung sind eine Eigenentwicklung von HM-i.

Ihre Angaben werden für die Auswertung und den Versand des PDF verwendet. Sie können der Verwendung jederzeit widersprechen. Einzelheiten stehen in unserer Datenschutzerklärung.
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Vom Profil zur Ausbildung

Die neun Felder sind erlernbar. Genau daran arbeitet unsere Business Coach Ausbildung, akkreditiert nach ICF Level 1. Sehen Sie sich das Programm an oder sprechen Sie mit uns über Ihr Ergebnis.

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